Unterschätzte Bequemlichkeit: KI ersetzt keine Urteilskraft
Künstliche Intelligenz (KI) übernimmt zunehmend Aufgaben, analysiert komplexe Daten und liefert scheinbar überzeugende und plausible Empfehlungen. Aber mittlerweile warnen Forscher und KI-Experten davor, diese Ergebnisse unkritisch zu übernehmen. Denn KI kann zwar rechnen und Muster erkennen, aber keine eigenständigen Wertentscheidungen treffen. Insbesondere bei persönlichen, sozialen oder ethischen Fragestellungen ist weiterhin der Mensch gefordert. Experten raten daher, KI-Antworten kritisch zu hinterfragen, Unsicherheiten einzuordnen und Verantwortung zu übernehmen. Als sinnvoll erachten sie ein Zusammenspiel, bei dem KI nicht das Denken ersetzt, sondern durch Rückfragen und transparente Einschätzungen die menschliche Urteilsbildung unterstützt. Auch die Physikerin, Neurowissenschaftlerin, KI-Managerin und Keynote-Speakerin Mag.a Monika Herbstrith-Lappe befasst sich mit ethischen Fragen zur KI. Ihrer Expertise zufolge werden algorithmische Entscheidungen für Menschen durch den wachsenden Einsatz von KI immer schwerer nachvollziehbar und damit auch ethisch anspruchsvoller.
Herbstrith-Lappe hat Mathematik und Physik an den Verbindungsstellen zur Philosophie und Psychologie studiert. Sie verbindet analytische Präzision mit einem ausgeprägten Verständnis für menschliches Verhalten. Als Zukunftsmanagerin für Digitalen Humanismus und Mitglied des Future Inspiration Teams des Zukunftsinstituts Österreich und Deutschland setzt sie sich dafür ein, technologische Entwicklungen konsequent am Menschen auszurichten. Ihre zentrale These lautet: Mehr Digitalität kann mehr Menschlichkeit ermöglichen - wenn die Digitalisierung nicht nur Aufgaben automatisiert, sondern auch Freiräume für Beziehungen, Kreativität und kritisches Denken schafft. Vor einer unreflektierten Nutzung der KI warnt jedoch auch sie. Bei Ramsauer Rednermanagement hält die Keynote Speakerin Vorträge zu Themen wie „Zukunft braucht Zuversicht – Von Unsicherheiten zu Möglichkeiten“, „Innovation beginnt mit Irritation – Von der Erstarrung in die Erneuerung“ oder „Wer fürchtet sich vor KI? Mehr digital ermöglicht mehr menschlich“. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz macht Mag.a Monika Herbstrith-Lappe komplexe Veränderungsprozesse verständlich und spricht gleichermaßen Kopf und Herz an.


Ramsauer Rednermanagement
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