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Schwerpunkt oder Nebenrolle: Beeinflusst die Finanzbranche die Klimaziele?

Der Finanzsektor gilt als Schlüssel für die breite Transformation zu einer klimaneutralen und ökologisch nachhaltigen Wirtschaft. Was widersprüchlich klingt, ist in Wirklichkeit eine logische Tatsache, denn als Verteiler von Kapital kann der Finanzmarkt den Wandel zum Mainstream machen. Es sind Geld und Spenden, die Anreize setzen, die strategisches Management von Klimarisiken und Umweltaspekten finanzieren und damit fördern können. Fakt ist: Um die Klimaziele und UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sind weltweit Investitionen von zwei bis drei Billionen US-Dollar pro Jahr nötig, die überwiegend aus privatem Kapital kommen müssen. Das große Aber: Derzeit fließt noch ein großer Teil in fossile und andere Hochrisikosektoren. Es ist daher entscheidend, Kapitalströme über angepasste Steuerungsmechanismen umzulenken und Nachhaltigkeitsfaktoren systematisch in Anlage- und Kreditentscheidungen aller Marktakteure zu integrieren. Der strukturelle Wandel birgt Risiken, eröffnet aber auch erhebliche Chancen: Durch die Förderung klimaneutraler Technologien und Geschäftsmodelle kann der nachhaltige Umbau der Realwirtschaft beschleunigt werden. Hannes Matt ist Experte und Keynote Speaker für Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Finanzen. Er verkörpert eine neue Generation von Finanzexperten, die ökologische und ökonomische Ansätze neu denken.

Matts Überzeugung nach entscheidet Nachhaltigkeit zunehmend über Wettbewerbsfähigkeit und damit auch über gesellschaftliche Stabilität. Dennoch bleibt sie in vielen Unternehmen eine PR-Pflichtübung ohne strategische Verankerung. „Wer so agiert, unterschätzt das Risiko doppelt. Denn die physischen Folgen von Klimawandel und Naturraubbau treffen unvorbereitet, während Chancen der Transformation ungenutzt bleiben“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. In seinem bei Springer erschienenen Buch „Erzählungen und Wirklichkeit unternehmerischer Nachhaltigkeit“ beschrieb Hannes Matt bereits 2024, wie regenerative Wirtschafts- und Finanzsysteme praktisch steuerbar werden. Dabei beleuchtet er Zielkonflikte in der Messung und Steuerung ökologischer Performance. Gestützt auf Erfahrungen aus Finanzinstituten, Beratung und Thinktanks übersetzt er Forschungsergebnisse in handhabbare Managementansätze. Bei Ramsauer Rednermanagement hält er Vorträge zu den Themen „Grundlagen der Nachhaltigkeit“, „Financing Change & Changing Finance“ sowie „Klimaanpassung und Resilienz“ und zeigt, wie Unternehmen Nachhaltigkeit vom Tagesordnungspunkt zum Werttreiber machen können.

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