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Dr. Melinda Crane


Moderatorin

Wenn es in hochkarätigen TV Formaten darum geht, den Deutschen Nordamerika zu erklären, wendet man sich an die gebürtige Amerikanerin, Sie ist auf dem weltpolitischen Sektor eine äußerst kompetente und begehrte Gesprächspartnerin auf allen Sendern.
Dr. Melinda Crane wurde 1956 in den USA in Boston geboren und kam vor etwa 20 Jahren zunächst über ein DAAD-Kurzstipendium nach Deutschland. Fasziniert von Deutschlands Umgang mit seiner Geschichte und Identität entschloss sich die Tochter eines Architekten und Stadtplaners zu bleiben.

Heute lebt die Mutter zweier Kinder in Berlin. Sie studierte Geschichte an der Brown University in Providence/Rhode Island, USA, ging daraufhin an die Harvard Law School und promovierte in Politischer Ökonomie über Entwicklungshilfe an der renommierten Fletcher School of Law and Diplomacy. Während dieser Zeit war sie als Entwicklungshelferin häufig in Afrika unterwegs- vor allem in Ghana und Burkina Faso. Allerdings enttäuschte sie die Entwicklungshilfe in der Form wie sie damals und auch heute noch betrieben wird und sie wendete sich 1987/88 dem Journalismus zu.

Verschiedene US-amerikanische und deutsche Fernsehsender zählten zu ihren Arbeitgebern, wie etwa der Christian Science Monitor, PBS oder die deutsche ARD, für die sie Dokumentationen und Reportagen zu brisanten Themen der europäischen Politik produzierte. Sie lieferte unter anderem Eindrücke aus Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer und berichtete über den Krieg auf dem Balkan. Darüber hinaus schrieb Dr. Melinda Crane Beiträge für Zeitungen wie etwa „The Boston Globe“ und „The New York Times Magazine“. und produzierte die Talk-Sendung „Global Players“ zusammen mit der bekannten deutschen Talkmasterin Sabine Christiansen.

Seit Mitte der 90er Jahre arbeitet sie bei DW TV, wo sie das englische „Journal“ präsentiert und die internationale Talk-Runde „Quadriga“ moderiert. Außerdem kommentiert sie die US-Politik für diverse deutsche TV- und Hörfunksender. In ihrer Laufbahn hat Dr. Crane zahlreiche Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Kofi Annan, Bill Clinton und George W. Bush geführt.

Vortragsthemen:

Die Politik der Wut: Wie schwindendes Vertrauen die Demokratie herausfordert
Die USA sind wieder im Wahlkampf. Wird die Wahl 2020, ähnlich wie die letzte in 2016, auch von politischer Polarisierung überschattet? Donald Trump kanalisierte damals mit seinen populistischen Tiraden die Angst und Wut von Millionen US-Bürgern, die sich wirtschaftlich und sozial abgehängt fühlen. Selten war der politische Diskurs in den USA so gehässig. Wie ist es dazu gekommen und was kann Europa daraus lernen? Gibt es hierzulande Parallelen? Müssen wir uns auf eine Verschärfung der politischen Risse und der daraus resultierenden Paralyse gefasst machen? Wie kann man das Vertrauen in die Demokratie wieder aufbauen?

Amerika First: Auswirkungen des Trumpismus auf die transatlantische Beziehung
Die Trump-Regierung lehnt den Multilateralismus ab, kehrt den europäischen Verbündeten immer wieder den Rücken zu. Welche Strategie steht hinter der Amerika- First-Politik, und welche Auswirkung hat sie auf den Welthandel, die globale Sicherheit, und die Klimakrise? Könnte sie eine neue Dynamik in bisher schwierige Beziehungen (Nordkorea, Iran, China) bringen, oder verursacht sie höhere Kosten als Nutzen — sowohl international als auch transatlantisch?

Zwischen USA und China: Kann Europa im globalen Technologie-Rennen mithalten?
Bei den Handelsspannungen zwischen den USA und China geht es nur oberflächlich um Sojabohnen und Stahl; selbst eine neue Handelsvereinbarung ist nicht als Dauerfrieden, sondern als vorübergehender Waffenstillstand zu sehen, denn es handelt sich um ein Rennen um die globale Vormacht in Technologien — von manchen Experten bereits als „Tech Cold War“ bezeichnet. Diese sehen den Handelskrieg 2018 -2019 als Beginn einer Entkoppelung der zwei größten Weltwirtschaften. Wo steht Europa in diesem Rennen, hat es überhaupt noch eine Chance zwischen den GAFAs (Google, Apple, Facebook & Amazon sowie weitere IT-Großkonzerne) auf der einen Seite und Alibaba und Ten Cent auf der anderen? Sind die regulatorischen Ansätze der EU eher Hilfe oder Hindernis? Was müssen Europäische Unternehmer und Politiker tun, um Europas Rolle zu stärken?

 

 

 

Sprachen: Deutsch, Englisch
Themenbereiche: Gesellschaft und Kultur
Kontakt:

Ramsauer Rednermanagement, Hauptstraße 32, D-86925 Fuchstal
Ansprechpersonen: Frau Ulrike Ramsauer (Onlineanfrage), Frau Eve Bazata (Onlineanfrage)